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Archive for Dezember 2013

Fahrradtour

Zugegeben, Fahrradtour ist vielleicht ein bisschen übertrieben, wir sind nur knapp über 30km gefahren. Dafür aber in die Berge!

Die Wintermonate müssen genutzt werden für alles, zu dem man bei 35 Grad im Schatten den Rest des Jahres keine Lust hat. Deswegen gings für uns auf ins Hinterland und zu einem Staudamm mit den Fahrrädern. Auch wenn es nur 25 Grad waren und ich mittlerweile ja schon ein bisschen in den Tropen lebe… es geht doch nichts über einen kleinen Sonnenbrand vom Sonntagsausflug.

Wunderschöne Berge, Flüsse, See, kleine Dörfer. Und vor allem keine Touristen. Sobald man von der Küste wegfährt, hat man kilometerweite Landschaften ganz für sich allein. Sehr gelungene Abwechslung zur Hektik der Stadt und zu den Tagen am Meer. Die Hunde hätten wir zu gerne mitgenommen, haben es uns aber bildlich vorstellen können, wie Meili stolz mit einer Schlange im Maul aus dem Gebüsch kommt und Stewie sich mit ein paar Strassenhunden anlegt, die etwa 3x so gross sind wie er. Für die beiden gibt es hier einfach keinen besseren Ort als den Strand 🙂

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Irgendwie vergeht die Zeit hier auch nicht wirklich langsamer, als auf dem Festland. Von wegen Inseltempo und so 🙂
Den Ausflug zum Xian’an Stone Forest haben wir auf jeden Fall schon vor ein paar Wochen gemacht und wir sind noch die Bilder schuldig.

Wie immer bei nicht ganz so ausgetretenen Touristenpfaden war es ein wenig schwieriger ueberhaupt hinzukommen. Ich habe den Ort auf einer kleinen Chinesischen Karte entdeckt und eigentlich ist es nur knapp 70km von Sanya entfernt, trotzdem haben wir ueber 3 Stunden gebraucht, um hinzukommen. Es fing schon damit an, dass niemand dieses Ziel kannte, nicht einmal eine Freundin von uns, die direkt hier aufgewachsen ist. Das hat uns aber nicht davon abgehalten in einen Bus zu steigen und einfach mal unser Glueck zu versuchen. In einer kleinen Stadt sind wir dann ausgestiegen, weil dort die kleine Strasse zum Stone Forest gekreuzt hat. Allerdings gab es keinen Bus direkt dorthin – als wir spaeter die „Strasse“ gesehen haben, wussten wir auch wieso. Aber obwohl es hier keine Inselzeit gibt, eine Inselmentalitaet gibt es sehr wohl. Und die bedeutet: Da sind Auslaender, ich habe ein Motorrad und Zeit. Also fuer ein kleines Entgelt einen Fahrer klargemacht und zu dritt auf den Weg in die Berge mit einer spektakulaeren Aussicht. Nach einer Stunde Fahrt und zwei mal anhalten und Leute nach dem Weg fragen, Schweinen auf dem Feldweg ausweichen und fuer Tuktuks Platz machen, waren wir angekommen. Mitten im Nichts. Wir standen direkt vor dem Eingang einer Hoehle und unser Fahrer meinte, man kann auf jeden Fall reingehen. Also los… Taschenlampe an und reingeklettert. Natuerlich sind wir nicht in die verzweigten Gaenge und hinteren Raeume gegangen, dazu bin ich dann doch immer noch zu aengstlich. Aber auch so war es super interessant im Dunkeln durch die Felsen zu schlendern.

Als wir dann wieder rausgekommen sind, unser Fahrer hat brav auf uns gewartet wie abgesprochen, hat uns ein vorbeikommender Einheimischer noch gesagt, dass wir ungefaehr 50m neben unserem eigentlichen Ziel sind. Um zu dem Felswald zu kommen, musste man schon ein wenig klettern und auch eine sehr fragwuerdige Leiter rauf. Hat sich aber mehr als gelohnt, die Lichtverhaeltnisse waren unglaublich schoen zwischen Wald und Felsen und die Felsen an sich sahen echt spektakulaer aus. Beim Runterklettern hat unser Fahrer dann gefragt, ob wir auch „da oben“ waren und mit dem Finger auf einen Berg gezeigt. Als wir meinten, dass wir links und nicht rechts abgebogen sind am Anfang hat er gesagt, wir haetten das Schoenste verpasst und die eigentlich Attraktion gar nicht angeschaut. Allerdings waren uns beiden die Beine ein wenig zu schwer und so haben wir entschieden, dass wir auch so unseren Spass hatten und vielleicht einfach noch einmal wiederkommen muessen.

Auf dem Weg runter mussten wir uns dann erst mal noch an einem stecken gebliebenen Bus vorbeikaempfen und waren froh, dass wir mit dem Motorrad noch vorbeikamen. Die Autos in beide Richtungen hatten da nicht so viel Glueck. Aber typisch China, gegen eine kleine Pause kann man nichts haben, auch wenn sie nicht freiwillig ist.

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