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Archive for September 2012

Faulheit auf Chinesisch

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Unser Highlight der letzten Tage:

Stewie ist in den Pool gefallen. Nicht wirklich überraschend, da er immer am Rand rumläuft und Nils beim Schwimmen verfolgt, was es aber nicht weniger witzig gemacht hat. Nachdem sein Herrchen ihn gerettet hat, war er dann auch nur ganz leicht verstört.

Und ja, viel mehr ist nicht passiert… 🙂

Wir haben Hannover gefeiert und haben die ganze Nachbarschaft zusammengeschrien, wir gehen fast jeden Abend essen, Nils lernt fleißig Chinesisch, der Pool ist unser zweites Wohnzimmer, bei 25 Grad morgens um 7 Uhr jammern wir uns gegenseitig vor, wie kalt es geworden ist, wir planen unseren Urlaub Ende des Monats, betätigen uns als Bundesliga-Missionare (nächsten Samstag ist Fussball-Gucken mit Chinesen bei uns zu Hause angesagt). Kurz gesagt, wir leben uns ein. Und wir lieben es. Hainan, women feichang ai ni.

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Langsam wird es mal wieder Zeit fuer ein kleines Update, wir sind ja schliesslich jetzt schon drei Wochen zu dritt in unserem neuen Zuhause. Mittlerweile ist alles eingespielter Alltag geworden und man glaubt gar nicht, wie schnell man sich an jeden Tag Sonnenschein und 30 Grad gewoehnen kann. Mir zumindest faellt das Aufstehen morgens echt schwer, wenn es mal bewoelkt ist. Nils faellt das Aufstehen ja sowieso generell schwer. Dafuer mault er dann abends, dass ihm der Pool zu kalt ist und man nicht schon nach zwei Minuten schwimmen tatsaechlich unter Wasser anfaengt zu schwitzen. Luxusprobleme.

Letztes Wochenende waren wir essen zu unserem 3.5 jaehrigen (ja, wir sind so kitschig auch halbe Jahrestage zu feiern) direkt an der Strandpromenade mit einer Flasche Wein. Beim Weg nach Hause sind uns dann wie ueblich so einige Paare begegnet, die Partnerlook fuer absolut unausweichlich halten, um ihre Liebe der Welt kund zu tun. Die Kroenung ist dann der Partnerlook im Hawaiihemd, kann man hier auch alles als Set kaufen – Tshirt in zwei verschiedenen Groessen und dazu passende Hosen im gleichen Muster – ganze Geschaefte haben sich auf diese sehr spezielle Modewelle spezialisiert. Gerne auch gewaehlt von Touristengruppen, denen ein gleichfarbiges Cappi einfach noch nicht genug ist. Ein wenig sentimental vom Wein habe ich mich gefragt, warum wir uns nicht oeffentlich so zueinander bekennen, aber Nils hat geantwortet „Wir lieben uns zu sehr, um Partner-Hawaii-Shirts zu tragen“. Das gleicht doch glatt sein Gepoebel beim Schwimmen wieder aus…

Samstag waren wir dann feiern in einer Bar mit ueberwiegend Chinesen. Und was war gleich eines der ersten Lieder, das uns begruesst hat? MICKIE KRAUSE. Schuetzenfest-Feeling. Die Chinesen fandens auch Bombe und der DJ hat’s auch als beruehmten englischen Welthit angepriesen. Da hats dann auch gepasst, dass der Tequila nicht als Kurzer serviert wurde, sondern in einem kleinen Whisky-Glas, randvoll. Ich muss wohl nicht erwaehnen, dass Nils etwa 3/4 von meinem abgestaubt hat. Nach Hause gings mit einem Tuktuk, da freut Nils sich schon seit Monaten drauf, nach einer Nacht im Club damit zu fahren.

Und endlich, endlich, endlich nach langer Wartezeit von ueber sieben Jahren, stand ich dann am Sonntag mal wieder auf einem Surfbrett. Mehr oder weniger erfolgreich… nur zwei Wellen habe ich tatsaechlich stehen koennen. Und ich muss neidlos zugeben: Nils hat sich besser gemacht als ich bei meinem ersten Wellenreiten! Naechstes Wochenende wollen wir dann vielleicht nochmal los und uns in die Wellen stuerzen, mal schauen.

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