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Archive for August 2012

Unser Zuhause

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Ab jetzt kann der Blog richtig beginnen: Wir sind endlich komplett angekommen in unserem neuen Zuhause! Seitdem Stewie da ist, treiben sich auch nicht mehr so viele Kakerlaken auf dem Balkon rum, es hat sich also definitiv schon einmal gelohnt.

Unsere erste Woche hier gemeinsam war: Aufregend! Es gab einige Highlights (Stewie am Strand zu sehen, abends in den Pool vor unserem Haus zu gehen, gemeinsam BBQ zu essen) und auch schon ein paar doch eher fragwuerdige Momente (Stewie zu sehen, wie er erst auf einen toten Fisch am Strand pinkelt, um ihn direkt nach zu fressen, von Nils den Satz zu hoeren „bei den Paralympics wuerdest du bestimmt allen davon schwimmen“).

Aber ganz von vorne… die Einreise war einfacher als erwartet. Wie bekannt, kann man sich in China alles kaufen, auch die Beziehungen zu den richtigen Leuten. Das haben wir getan und so wurden Nils und Stewie am Zoll nicht einmal kontrolliert. Der Hund hat bereits 2 Minuten nach seiner Ankunft gespielt und die Wohnung erkundet, entweder er kann sich nicht an den Flug erinnern oder er hat ihn doch besser weg gesteckt, als wir das geglaubt haben. Direkt am zweiten Abend waren wir dann mit ihm am Stadtstrand direkt in Sanya. Hier gibt es keine Verbote Hunde mit an den Strand zu nehmen und grundsaetzlich halten Chinesen auch nichts von Leinenzwang, also perfekt fuer Stewie. Auch wenn er am Anfang ein bisschen skeptisch war, ist er sofort mit ins Wasser gekommen, nachdem wir reingegangen sind. Das heisst ich – Nils laeuft immer in Turnschuhen rum und kann nicht mal eben ins Wasser, kann man mal machen bei ueber 30 Grad taeglich. Danach hat der kleine Mann sich dann seinen schon erwaehnten Snack gegoennt. Aber Hauptsache ich stelle mich jeden Tag an den Herd und koche dem kleinen Feinschmecker-Hund was.  Am Wochenende waren wir wieder mit ihm am Strand einen Vormittag lang. Er scheint sich ziemlich sicher zu sein, dass der Strand ganz ihm gehoert und bewacht alles und schreitet auf und ab wie ein kleiner Koenig. Bis dann eine Welle kam, die etwas groesser als erwartet war und er kurzzeitig mal verschwunden war. Seitdem ist seine Beziehung zum Meer dann doch nicht mehr ganz so entspannt.

Nils und ich haben uns ebenfalls schon perfekt eingelebt und geniessen das Urlaubs-Gefuehl im Alltag. Einen Pool vor der Haustuer zu haben ist ziemlich deluxe. Aber da werde ich wohl demnaechst eher nicht mehr schwimmen gehen wollen, nur noch nachts, wenn ich nicht beobachtet werden kann. Nils hat naemlich – wenn auch in einem sehr liebevollen Tonfall – gesagt, dass ich gar nicht so schlecht schwimme und mir sehr gute Chancen bei den Paralympics ausgerechnet. Interessant.

Ich muss jetzt los… schwimmen ueben!

PS: Ein paar Strandbilder, damit wir auch auf den monatlichen Schnitt von hundert Strandbildern komme und alle ausreichend damit nerven!

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ool

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Disco-Taxi

Gestern bin ich umgezogen in unsere gemeinsame Wohnung. Und weil ich eine gute Verlobte und Hausfrau bin, hab ich mich dann gleich mal auf zum Putzmittel- und Deko-Shopping gemacht. Das war so erfolgreich, dass ich die Aussicht eher weniger verlockend fand mit meinen Einkaufstueten im Bus zu fahren, also hab ich mir ein Taxi genommen. Der gute alte Jetta… deutsche Wertarbeit! Mein Taxifahrer war ueberaus freundlich, hat mich mit ein paar Brocken Russisch begruesst (vielleicht hat er mich auch beleidigt, ich kann ja fuer alle hier immer wieder ueberraschend kein Russisch) und war dann aber doch froh, dass er zu Chinesisch uebergehen konnte. Die Fahrt war ein Traum, er war der einzige Taxifahrer in ganz Sanya, der nur sehr vereinzelt Gebrauch von seiner Hupe gemacht hat. Er ist zwar immer noch gefahren wie ein Irrer, aber dafuer waren wir wie eine blaue Jetta-Disco-Kugel und sind mit dauer Lichthupe durch die Stadt gerauscht. Das war wie in einer kleinen Traumwolke zu schweben, die ganz leise ist und blinkt. Bis er eine Diskussion mit mir angefangen hat, dass mein Wohnkomplex anders heisst, als ich das denke. Ich habe gesagt, ganz sicher nicht, ich wohne ja hier. Doch – Nein – Doch – Nein – Doch – Nein. Ich hab dann aufgegeben… und werde eventuell meine Adresse noch einmal ueberdenken.

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